sai:zine – MOURN & ORGANIZE
Warum wir ein im Zine veröffentlicht haben – zum Onlinelesen und Selbstausdrucken.
Warum wir ein im Zine veröffentlicht haben – zum Onlinelesen und Selbstausdrucken.
Anna arbeitet in einem Community-Center auf der griechischen Ägäis-Insel Samos. Die 23-jährige Studentin steht so jeden Tag in Kontakt mit Menschen, die in einem griechischen Flüchtlingshotspot leben müssen. Von der #EU werden sie sich selbst und dem #Coronavirus überlassen.
Echte Männer essen Fleisch. Aber was sind „echte“ Männer und wieso ist Fleischkonsum so männlich aufgeladen? Eine Reflexion über Familiengrillen, Fleisch-Metaphern in Religionsratgebern für Männer und Produktnamen von Würstchen.
Trauer ist ein vielseitiges Gefühl. Alle in diesem Text beschriebenen Emotionen sind subjektive Erfahrungen und stehen im Zusammenhang mit dem Verlust geliebter Menschen.
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Deutsch-Türkische Geschichte mit allen Sinnen erspüren.
Istanbuls erster Botanischer Garten inmitten der Stadt drohte bislang vergessen zu werden. Ein Interview über di Bedeutung des Botanischen Gartens für die europäische Geschichte.
Für wen sprechen wir – spreche ich, wenn ich bei sai einen Artikel schreibe und veröffentliche? Wer ist dieses ‚Wir‘, von dem unsere Kollektivartikel sprechen?
Ist mein Richtig auch dein Richtig und wann ist dein Richtig mein Falsch? Warum fällt es uns so schwer uns in die Köpfe anderer Menschen hineinzudenken? Lyrisch argumentiert Lena Whooo, dass es an den verschiedenen Perspektiven von Realität liegen könnte.
Wofür steht eigentlich das ‚frei’ in Freizeit? Frei wovon? Frei wofür? Ich sage: Freizeit ist die Zeit, in der ich keine Arbeitskraft, sondern Konsument:in bin.
Spürst du sie auch, diese Kopfkinoflammen, wenn Worte sich in dir entzünden? Worte, die sechs Kollektivlinge bewegt, berührt und beeindruckt haben und die sie in ihren Buchempfehlungen nun mit dir teilen.
Die bittere Diagnose der Expert:innen: Deutschland verfehlt seine Klimaziele. COVID-19 Pandemie. Sie macht Massenproteste unmöglich und verdrängt die Klimakrise von der politischen Agenda. Systemrelevanz ist das Kriterium der Stunde – die Frage „Für welches System?“, wird selten gestellt.
Dieser Sommer war ein Sommer wie jeder andere, und auch nicht. Wir waren unterwegs und kehren zurück mit Fragen im Gepäck: Wo fängt eine Reise an, die kein Ziel hat?

Was tun, wenn sich die Welt rückwärts dreht? Wie fühlen, ohne zynisch zu werden? Wo Halt finden, wenn alles in Flammen steht? Um diese Fragen dreht sich unser sai:zine. Und um Linke Melancholie, queere Berlinstruggles und den Frust. Um diese Welt mit all ihren Bubbles und eine neue Normalität, die uns auch Angst macht. Das sai:zine ist aber auch ein Teil des Versuches, diese reaktionäre Gegenwart nicht einfach so hinzunehmen, sondern sich dagegen zu stemmen - trotz allem.