sai:zine – MOURN & ORGANIZE
Warum wir ein im Zine veröffentlicht haben – zum Onlinelesen und Selbstausdrucken.
Warum wir ein im Zine veröffentlicht haben – zum Onlinelesen und Selbstausdrucken.
von Lena Whooo „Ab heute sind wir Solidarisch!“ – nur für wie lange? Reicht es bis morgen oder doch bis zum nächsten Monat?…
von: Mathis Gilsbach und Vitória Acerbi | Illustrationen: © Johannes Schröder Stell dir vor du triffst auf den einen wichtigen Menschen in deinem…
vom Jale Pakhuylu und Julie Matthées | Illustrationen: © Julie Matthées Unser sai-Kollektiv kann zaubern. Dies wurde am Wochenende unter Beweis gestellt, als…
von Inga Niedersberg Um uns Menschen steht es nicht besonders. Die Anzahl der Menschen, die unter Burn-out, Depressionen oder chronischem Stress leiden ist…
von Anna Trunk In den letzten Tagen habe ich oft an sie gedacht, mich gefragt, wie es ihr gerade geht. Wie gerne hätte…
Text: Emily Bader | Illustrationen: Mathis Gilsbach Mit Microdosing zur Selbstoptimierung? Obst, Toast und zehn Mikrogramm LSD. Sieht so das Frühstück der Zukunft…
vom Sai-Kollektiv | Illustrationen: ©Jennifer Beuse 2020 ist fast 3 Monate alt und hat schon eine Menge erlebt. Viel mehr, als wir es…
gesammelt von Aissata Drieling| Collagen von ©Marit Brunnert Wer willst du sein, wenn du aus der Quarantäne kommst? Weltmeister im Bierpong oder die…
Seit Jahren verschlechtert sich die Situation in den Erstaufnahmelagern auf den griechischen Ägäis-Inseln. Die Bewohner*innen sind schutzlos staatlicher Gewalt ausgesetzt. In den letzten Wochen erreichte sie ein neues Niveau an Rechtlosigkeit. Nun werden die Menschen in den Lagern allein gelassen: Beim Warten auf COVID-19.
Ich habe eine beste Freundin, sie heißt Paula. Wir sagen uns alles. Allerdings hat sich etwas zwischen uns geschlichen. Seit einiger Zeit ist da jemand anderes. Meine ständige Begleitung. Sie ist da, wenn ich einschlafe, nicht nur irgend so ein One-Night-Stand; sie bleibt über Nacht und hält mich vom Schlafen ab, denn eine Decke für uns beide ist einfach zu klein.

Was tun, wenn sich die Welt rückwärts dreht? Wie fühlen, ohne zynisch zu werden? Wo Halt finden, wenn alles in Flammen steht? Um diese Fragen dreht sich unser sai:zine. Und um Linke Melancholie, queere Berlinstruggles und den Frust. Um diese Welt mit all ihren Bubbles und eine neue Normalität, die uns auch Angst macht. Das sai:zine ist aber auch ein Teil des Versuches, diese reaktionäre Gegenwart nicht einfach so hinzunehmen, sondern sich dagegen zu stemmen - trotz allem.