Friederike Teller wurde in Leipzig geboren. Bevor sie mit ihrem Ethnologie Studium begann, die Welt von Heidelberg aus zu erkunden, lebte sie ein Jahr in Saigon, Vietnam (Freiwilligendienst kulturweit). Neben dem journalistischen Schreiben und dem Theater fasziniert sie die Poesie. Auf der Suche nach dieser, reiste sie im Frühling mit einem (zis) Reisestipendium durch Portugal.


Von Frieda:


Was kostet die Welt? Und was würde sie kosten, wenn wir die Rechnung ehrlicher machen würden als bisher? Jeder Geldschein zerstört unsere Existenzgrundlage. Frieda korrigiert den Rechenfehler.


Kunst kann nicht frei sein

Das Werk ohne Autor*in gibt es nicht. Denn obwohl die Freiheit der Kunst als unantastbare Idee gilt, ist sie eine Lüge. Künstler*innen sind keine Genies und nackte Frauen keine jungfräulichen Musen. Kunst ist immer politisch.


Meine Erde eskaliert

Los, raus auf die Straßen der Stadt! Wir können es uns nicht mehr leisten, den Klimawandel zu leugnen. Die Fakten verbieten es und Greta Thunberg hat recht: Unsere Erde eskaliert.


Kein Zimmer für mich allein

“Das ist kein Diskurs-Schaukasten, sondern meine Wirklichkeit. Jetzt erklärt doch mal ohne Phrasen: Was ist denn Feminismus und was das Patriarchat. Ich schau mir diese Begriffe ja jetzt schon in der Werbung an und wie ein Kaugummi verlieren sie an Geschmack.“


Die Welt ist kein Ort

Ich packe meinen Koffer und dann packe ich alles wieder aus und hole meinen Rucksack aus dem Schrank. Ein Notizbuch und meine Kamera, 600 Euro und ein Busticket passen da auch gut rein. Mit einer Frage im Kopf und einer Kontaktliste voll Aktivist*innen und Künstler*innen in der Hand, geht meine Reise los. Friedas zis-Reisestipendium.


01: Wände

Das sind Menschen, haben sie gesagt. Als ich die Straße überquere, muss ich aufpassen, da sind Menschen. Es regnet. In glitschiger Metamorphose werden sie zu Menschen im Regen, die Nässe verlängert den Bremsweg – ich passe auf. Eine literarische Kurzgeschichte.


2018 – Der große Festschmaus

Imaginärer Trommelwirbel für die vergangenen Tage. Uns knurrt der Magen. Zeit für den Festschmaus: fünf Gänge, fünf Kommentare von fünf Autor*innen und ein Sahnehäubchen.


Meine Stadt, meine Zukunft, mein Wandel

Eigentlich müsste man doch aufs Land ziehen, selbst Kartoffeln anbauen und sein Auto verschrotten. Nur heute ist irgendwie schlecht und irgendwie magst du es hier auch ganz gern. Transition Town Initiativen zeigen, dass die Veränderung genau da beginnen kann, wo du gerade bist. Frieda hat eine in Heidelberg besucht.


Tränen im Kopf

Plakate und Spendenboxen appellieren zu Weihnachten wieder geschäftig an unser hilfloses Bedürfnis ein guter Mensch zu sein. Eine Tasse Kaffee gibt uns gleich das schlechte Gewissen umsonst dazu. Und nun? Der effektive Althruismus zeigt uns Wege und Maßstäbe zum Handeln auf.


Ein Mann, der sich Kolumbus nannte (und ich) im Spiegelland

Komm mit ins Spiegelland! Schau dich einfach ein bisschen mit um. Unsere schöne neue Welt hier – ist vielleicht nur ein Spiegel. Irgendwo hinter dem Glas wartet schon die Utopie. Nur in verwirrend anders und überwältigend viel – vielleicht findest du sie zwischen den Zeilen.