Leonie Ziem

Leonie Ziem studiert in Leipzig und Berlin Philosophie und Politik. Zuvor lebte sie ein Jahr in Vietnam und arbeitete im Rahmen des Freiwilligendienstes kulturweit am Goethe-Institut. Sie mag Texte voller idiotischem Größenwahn, sie bestaunt die Schönheit und Brutalität von Sprache – wie sie beschreibt und ausgrenzt – und traut sich bislang nur, ironische oder wütende Texte zu publizieren.
Gemeinsam mit Frieda und Paul gründete sie das sai:magazin.


Von Leonie:


Wie man nicht heiratet (What is love?)

Ich will jede einzelne bescheuerte Wimper und jedes Schamhaar kennen. Aber: WHAT IS LOVE? Soziolog*innen sagen, die starken Gefühle in einer Liebe funktionieren wie eine Mini-Religion. Mehr darüber – und wie man nicht heiratet, erfahrt ihr in diesem Text.


Feministische Babys aus Laboren

Ist es gerecht, dass nur ein Geschlecht für die Reproduktion aller Geschlechter verantwortlich ist? Diese Frage würden die beiden Feministinnen Firestone und Mies ganz verschieden beantworten.


Utopien: „Eine gesunde Portion Größenwahn“

Ein Interview mit dem Dozenten Aaaron Bruckmiller, der ein Semester lang in seinem Seminar über Utopien gesprochen hat. Was haben Utopien mit Machtfragen zu tun? Zu welcher Utopie will er beigetragen haben? Und geht das überhaupt – utopisch Denken, ohne dass jemand im Raum die Augen verdreht?


Hilfe*, ich bin unsichtbar

Gendergerechte Sprache: Warum die Sternchen zwischen den Buchstaben, die die Wörter so zerpflücken? Oder besser: Warum denn nicht? Immerhin zeigen Studien, dass selbst Frauen*, die versicherten, sich vom generischen Maskulinum angesprochen zu fühlen, im MRT Gehirnaktivitäten aufweisen, die das Gegenteil zeigen. Ein Artikel darüber, wie Sprache Menschen ausschließt.


Die Erfindung des Jungfernhäutchens

Meine Welt war ein Ort, an dem Serien wie Sex and the City längst zur Popkultur gehörten undgleichzeitig Tausende von Mädchen sich fragten, ob es auch für sie in Ordnung wäre, zu masturbieren. In diesem unaufgeklärten Ort kursieren noch immer viele Mythen über das Jungfernhäutchen. Dabei ist es eine verdammte soziokulturelle Erfindung.


Eine Kugel kennt kein oben

Ein Jahr mit der Organisation kulturweit einen Freiwilligendienst im Ausland absolvieren. Ein Text für alle, die sich für konstruktive und destruktive Kritik an internationalen Freiwilligendiensten interessieren oder gerade überlegen, wie sie aus den vier Wänden mit der Raufasertapete ausbrechen können.


Erinnerst du noch oder phantasierst du schon?

Ich suche nach Wahrheit. Wenn ich sie im Präsens nicht finde, dann vielleicht in der Erinnerung. Dort ist es jedoch manchmal kuscheliger, als tatsächlich erlebt. Und kann die Erinnerung auch gänzlich falsch sein?


2018 – Der große Festschmaus

Imaginärer Trommelwirbel für die vergangenen Tage. Uns knurrt der Magen. Zeit für den Festschmaus: fünf Gänge, fünf Kommentare von fünf Autor*innen und ein Sahnehäubchen.


Wem gehört Weihnachten? – Ein Wunschzettel

Türchen Nummer 20. Die Schokolade schmeckt inzwischen nicht mehr so gut wie früher – und Weihnachten auch nicht. Kann man den 24. Dezember auch ohne Materialismus und Konsum denken? Leonies Wunschzettel, der zeigt, dass Weihnachten nicht länger den Kaufhausketten gehören muss.


Aus meinem Wasserhahn tropft Menschenrecht

36 Stunden. Das ist die Zeitspanne, in der ein Mensch ohne Wasser überleben kann. Doch Wasser ist knapp. Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Verschmutzung und Privatisierung tragen dazu bei. Nestlé, WWF Deutschland und die Frage nach Wasser als Menschenrecht.