Für den Weg zwischen Idee und Veröffentlichung.

Süden: Ehrlichkeit und Faktentreue

Prüfe daher verschiedene Quellen, recherchiere und kontaktiere Expert*innen. Speichere diese auch für mögliche Nachfragen ab, denn für deine Beiträge bist du verantwortlich.

Westen: journalistische Formen

Zwischen den ganzen Sätzen kann man schnell die Orientierung verlieren. Die Wahl einer journalistischen Darstellungsform (zum Beispiel Reportage, Nachricht, Kommentar, Feature…) hilft dir als Wegweiser. Jede Form hat einen eigenen Charakter. Spiele mit den Formaten oder mache es dir in den Freiräumen gemütlich. Deine Lektor*in kann dir dazu auch noch mehr Informationen und Feedback geben.

Norden: die Grenzen

Spaß, es gibt keine Grenzen. Also fast, weil einen Anfang und ein Ende braucht dein Beitrag schon. Aufbau und die Artikellänge sind deshalb wichtig. 4.000 Zeichen sind etwa 3 min Lesezeit – du kannst aber natürlich auch 8.765 Zeichen schreiben. Nimm dir soviel Platz wie deine Idee braucht, bedenke aber auch die Aufmerksamkeit der Lesenden. Absätze und Zwischenüberschriften sorgen zusätzlich für einen optimalen Lesegenuss.

Osten: die Begeisterung

Was treibt dich an? Was genau möchtest du mit deinem Beitrag ausdrücken? Was ist die Kernthese und was sind deine wichtigsten Argumente? Fragen, welche unterwegs immer wieder Orientierung bringen.

Ausdruck und Satzbau

Vermeide komplizierte Nebensätze.
Eine neue Information pro Satz ist genug.
Konkretes ist besser als Abstraktes – „Sonnenblumen“ leuchtender als „Blumen“ am Wegesrand.
Das Einfache ist einfach besser als das Komplizierte.
Denn Verständlichkeit ist wichtig und sorgt für den Lesefluss.
Bitte lasse deinen Text von der Duden Rechtschreibprüfung online testen.

Beachte unsere Schreibrichtlinien

Bei Worten nutzen wir nach Möglichkeit die neutrale Form (Lehrende, Studierende…).
Ansonsten verweisen wir mit * und der weiblichen Form auf die Potentiale aller Geschlechter (Handwerk*innen).

Zahlen, bis einschließlich zwölf werden als Wort geschrieben, dann kommen die Zahlen als Zahl.

Überschrift und Unterüberschrift

Prägnant und kreativ kannst du so immer wieder neu die Aufmerksamkeit der Lesenden aktivieren. Sie sollten aber nicht länger als 150-250 Zeichen sein.

Bilder

Die Worte fühlen sich in Gesellschaft von einem Beitragsbild und weiteren Artikelbildern viel wohler. Das können Fotos, Skizzen, Grafiken sein, nur Persönlichkeits- und Urheberrechte solltest du beachten. Dein(e) Lektor*in vermittelt dir auch gerne Fotograf*innen und Illustrator*innen.

Autor*innenkasten

Hier hast du die Möglichkeit dich mit einem Bild und Text in etwa 380 Zeichen vorzustellen.
Pure Fakten werden am liebsten mit einem humoristischen Unterton gemischt:
Wo wohnst du? Was machst du? Was waren vorherige längere Tätigkeiten? Was begeistert dich?
Dazu ist es schön, wenn du uns ein farbiges Portraitfoto in guter Qualität schickst.

Anregender Online-Teaser für soziale Medien

Teaser bestehen aus Reiz – Kernthese und einem Ausblick und machen so in 300 Zeichen Lust auf den Beitrag.
Die Teaser auf Facebook und Instagram entscheiden über Lesen oder Nicht-Lesen! Für mehr Reichweite ist es gut den Beitrag mit Menschen, Gruppen und Organisationen, welche das Thema interessieren könnte zu teilen.

Bei Fragen, Sinnkrisen und spontanen Erleuchtungen ist deine Lektor*in immer an deiner Seite.

Eine Gute Reise.